…Warum noch niemand nur durch das Laufen ein guter Läufer geworden ist!

 

Vielleicht geht es dir wie vielen: Du hast mit dem Joggen angefangen, weil du das Gefühl hast, deiner Trägheit entkommen zu müssen und etwas für deine Gesundheit zu tun. Du quälst dich seither jede Woche brav über deine Kilometer und wartest darauf, dass das Laufen endlich zu deiner großen Leidenschaft wird. Doch weit gefehlt. Mit jeder gelaufenen Runde scheint die Anzahl der Wehwehchen zuzunehmen, während sich deine Begeisterung in Grenzen hält. War es gestern die Hüfte, so zwicken heute die Knie oder der Knöchel … und das soll gesund sein? – Doch, das ist es!

Viele Neueinsteiger machen einen großen Fehler: Sie unterschätzen die sportliche Betätigung nach dem Motto “So ein bisschen Laufen – das kann doch jeder.” Grundsätzlich stimmt das auch, aber wer sich als Untrainierter ans Joggen macht, ohne auch nur einen Gedanken an die Technik oder die nötigen körperlichen Voraussetzungen zu verschwenden, der ist unter Umständen schneller ein sportliches Wrack als er seine neuen Laufschuhe eingelaufen hat.

Wir, das Personal-Trainer-Team, von Fit4TheGame haben 6 einfache Tipps für dich zusammengestellt, wie du erfolgreich und mit Spaß in die Lauferei einsteigen kannst. Heute möchten wir dir die Tipps 1-3 vorstellen.

1. Trainingsvariation erfreut

Beim Lauftraining ist es wie mit allem: Wer ewig das Gleiche praktiziert ist schnell angeödet oder partiell überanstrengt. Es empfiehlt sich daher, neben deiner Alltagsrunde etwas Abwechslung einzubauen: Barfußlaufen – gern auch in Verbindung mit Übungen aus der Laufschule wie Skipping, Anfersen oder Kniehebelauf – trainiert auf natürliche Weise die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur. Und die ist beim Laufen gefordert. Laufen auf wechselnden Untergründen und in wechselnden Tempi führt daher nicht nur auf Dauer zu einem längeren, stabilen Schritt sondern beugt auch der Langeweile vor.

2. Erhöhe deine Schrittfrequenz

Schrittlänge und Schrittfrequenz bestimmen unsere Laufgeschwindigkeit. Daher glauben viele, eine reine Steigerung der Schrittlänge sorge schon für neue Bestzeiten. Doch das ist zu kurz gedacht: Überlange Schritte führen dazu, dass der Fuß deutlich vor dem Körperschwerpunkt aufgesetzt wird. Der daraus resultierende stärkere Aufprall erhöht das Verletzungsrisiko um ein Vielfaches. Zudem kostet die unnötig lange Flugphase Zeit.

Viel sinnvoller ist es also, den Fuß bei jedem Schritt genau unter der Hüfte zu platzieren und die Frequenz der sorgsam ausgeführten Schritte zu steigern. Die Belastung für Hüfte und Knie verringert sich fühlbar, während der Abstoß des aufsetzenden Fußes kräftiger wird. Du läufst ökonomischer und leichtfüßiger.

Arbeiten solltest du an der Kraft und der Bewegungsamplitude deiner Hüft- und Beinmuskulatur. Schon nach kurzer Zeit wirst du einen deutlichen Unterschied beim Laufen spüren.

3. Baue dynamisches Stretching in dein Training ein…

Im Gegensatz zum statischen Stretching, bei dem die Dehnposition langsam eingenommen und über einen längeren Zeitraum gehalten wird, zeichnet sich die dynamisch ausgeführte Variante dadurch aus, dass die Position schnell eingenommen und wieder verlassen wird, so dass wechselnde, kontrollierte Bewegungen entstehen.

Wenn du deine Muskulatur auf eine Laufeinheit einstimmen willst, dann macht es Sinn, eine Abfolge von laufspezifischen Dehnübungen zu absolvieren, die deinen Körper auf die anstehende Belastung vorbereiten.

In den folgenden Videos stellen unsere Personal Trainer 2 Übungen vor, die sich sinnvoll in ein solches Aufwärmprogramm einfügen lassen. Wenn du mehr wissen willst, erstellen wir dir gerne ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm und schulen dich hinsichtlich der korrekten Bewegungsausführung.

Sollten diese Tipps dein Interesse geweckt haben, so freuen wir uns über Feedback in Form von Kommentaren oder Fragen. Solltest du das Gefühl haben, dass wir dich gut bei deinen Zielen unterstützen könnten, dann ruf uns gerne an und vereinbare einen Termin für ein ausführliches Kennenlerngespräch. Wir freuen uns auf dich!