Wie lange sitzt du am Tag?

8-10 Stunden? Und das jeden Tag?

 

Viele von uns werden diese Frage mit „Ja“ beantworten. Wir sitzen während der Arbeit, im Auto, im Flugzeug und selbst zu Hause.

Wir alle wissen, dass sitzen für eine längere Zeit und das tagtäglich nicht wirklich gut für uns und unseren Körper ist. Doch wie sehr wir unserem Körper damit schaden ist vielen unbewusst. Die folgenden Punkte sollen dir veranschaulichen welche Folgen ein dauerhaft sitzender Alltag hat.

1)  Gesundheitliche Probleme

  • Gewichtszunahme, weil Muskeln wenig Energie verbrauchen.
  • Risiko für Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes steigt.

2)  Schwache Bauchmuskulatur

  • Im Sitzen arbeiten unsere Bauchmuskeln kaum.
  • Dies führt zur Abschwächung.
  • Verspannungen und Schmerzen im unteren Rücken sind die Folgen.

3)  Schwache Gesäßmuskulatur

  • Dauerhaftes Sitzen lässt Gesäßmuskulatur abschwächen.
  • Schwierigkeit diese zu aktivieren, um sie im Alltag zu nutzen.
  • Verminderte Stabilität führt zu Schmerzen im unteren Rücken, in den Knien und zu weniger Beweglichkeit im Fußgelenk.

4)  Steife Hüfte

  • Inaktivität im Alltag reduziert Beweglichkeit in der Hüfte.
  • Vor allem Hüftbeuger und vordere Oberschenkelmuskulatur sind betroffen.
  • Schwierigkeiten uns komplett aufzurichten.
  • Wahrscheinlichkeit zu stürzen steigt, Schmerzen im unteren Rücken und generelle Einschränkungen im Alltag.

5)  Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich

  • Wir ziehen die Schultern nach oben, machen einen runden Rücken, schieben den Kopf nach vorne.
  • Dadurch steigt der Druck auf die Bandscheiben im Halswirbelbereich.
  • Beweglichkeit im oberen Rücken reduziert sich.
  • Schmerzen in den Schultern bei Überkopfbewegungen.

Vielleicht kommt dir von den beschriebenen Punkten einiges bekannt vor, weil entweder du selbst, ein Familienmitglied, Kollegen oder Freunde in der Vergangenheit Probleme damit hatten oder aktuell Probleme in den von mir beschriebenen Bereichen haben. Wenn dem so ist, dann helfen dir die folgenden Übungen dabei etwas präventiv dagegen zu tun. Führe diese regelmäßig aus und du wirst bald merken welchen positiven Effekt diese auf dein Wohlbefinden haben.

1)  Einbeiniger Hip-Lift in Rückenlage (8 Wiederholungen pro Seite)

  • Ferse eine Handlänge vom Gesäß entfernt aufstellen.
  • Knie zur Brust ziehen und mit den Händen umarmen.
  • Bauch fest anspannen, Hüfte heben und Gesäß maximal anspannen.

2)  Unterarmstütz (4 mal für 10 Sekunden halten)

  • Ellenbogen unterhalb der Schulter, Unterarme parallel zueinander, Füße hüftbreit aufstellen.
  • Gesäß maximal anspannen (Nuss zwischen den Gesäßhälften knacken).
  • Ellenbogen zu den Fußspitzen ziehen.
  • Maximale Spannung im ganzen Körper aufbauen.

3)  Head Nods (10 Wiederholungen)

  • Start im Vierfüßlerstand.
  • Mund schließen.
  • Augen führen die Bewegung an, abwechselnd nach oben und unten schauen.
  • Nicht in schmerzende Bereiche gehen.

4) World ́s Greatest Stretch (5 Wiederholungen pro Seite)

  • Ausfallschritt nach vorne, Hände neben das vordere Bein bringen.
  • Gesäß anspannen.
  • Ellenbogen drückt das Knie nach außen.
  • Rotation mit dem Arm zur Decke ausführen.
  • Hüfte nach oben bringen, versuchen das vordere Bein zu strecken, Fußspitze zum Schienbein, Kinn zur Brust.
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