Erfolgreich abnehmen wollen die Kunden, Geld verdienen die Supplement-Industrie. Ob nun als Shots, in Dosen oder als Pulver – mit Energy Drinks kann man das ganz große Geschäft machen.

In Großbritannien lag der Umsatz 2012 bei 1,4 Milliarden Pfund, was einen Anstieg von 12,8 % im Vergleich zu 2011 bedeutet. Der Umsatz in den USA lag 2012 sogar bei 12,5 Milliarden Dollar.

Laut Packaged Facts, einem Marktforschungsunternehmen, wird diese Zahl bis 2017 noch auf 21 Milliarden Dollar steigen. Energy Drinks sind allgemein beliebt, aber halten sie auch, was sie versprechen? Und was noch viel wichtiger ist … richten sie keinen Schaden an? Ein führender Personal Trainer in Hamburg enthüllt die Wahrheit über diese beliebten Getränke.

 


Die gute Nachricht: Energy Drinks steigern die Aufmerksamkeit und verringern Müdigkeit.

Die schlechte Nachricht: Der Preis dafür ist ziemlich hoch.

Energy Drinks werden als Nahrungsergänzungsmittel auf Kräuterbasis gehandelt und (im Gegensatz zu Limonade) sind diese nicht reguliert, sprich, der Hersteller kann alle möglichen Stoffe in beliebiger Menge hinzufügen.


Betrachten wir also im Hinblick darauf die drei Hauptbestandteile von Energy Drinks:

1) Koffein – Die empfohlene Menge an Koffein liegt zwischen 100 und 200 mg pro Tag (Quelle: Webseite „The Mayo Clinic“). Energy Drinks enthalten zwischen 80 mg und 500 mg pro Dose.
Warum enthalten Energy Drinks Koffein? Koffein steigert die Aufmerksamkeit, liefert Energie und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Leider steigert es bei zu hohem Konsum auch gleichzeitig die Nervosität, kann zu Zittern führen und den Herzschlag beschleunigen. Schon ein Energy Drink kann die Herzfrequenz um bis zu 14 Punkte erhöhen, wer also unter zu hohem Blutdruck leidet, sollte definitiv darauf verzichten. Viele Unternehmen fügen außerdem Taurin (eine Aminosäure) hinzu, um die Wirkung des Koffeins noch zu steigern.

 

2) Vitamin B – Energy Drinks enthalten Unmengen an Vitamin B, in den meisten Fällen bis zu acht verschiedene. Laut Dr. Keri Peterson steigern diese jedoch nicht die Energie, solange man kein Vitamin B-Defizit aufweist, wobei die meisten von uns ausreichend Vitamin B durch ihre tägliche Nahrung zu sich nehmen. Eine Überdosis Vitamin B gibt es eigentlich nicht, ausgenommen davon sind jedoch die Vitamine B3 (Niacin) und B6.  Eine Überdosis an B3 kann zu einer verschwommenen Sicht, schlechten Leberwerten, Magenproblemen und einem Anschwellen des Gesichts führen. Viele Energy Drinks enthalten bis zu 150 % der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin B3. Eine Überdosis an Vitamin B6 kann zu Taubheit oder Prickeln in Händen und Füßen führen, so Dr. Peterson.

 

3) Natürliche Aufputschmittel – Viele Energy Drinks enthalten Guarana für den ultimativen Energie-Kick. Ein Guarana-Samen enthält zweimal soviel Koffein wie eine Kaffeebohne. Viele Drinks enthalten außerdem Ginseng, was die Leistung des Gehirns erhöhen soll, jedoch nur bei einer Dosis von über 200 mg (die meisten Energy Drinks enthalten weniger als 200 mg). Ginseng kann jedoch zu einer Wechselwirkung mit Blutverdünnern führen, in diesem Fall empfiehlt es sich also, auf Energy Drinks zu verzichten. Natürlich enthalten Energy Drinks auch Zucker, sogar bis zu 14 Teelöffel pro Portion. Im Vergleich, Limonade enthält bis zu 11 Teelöffel pro Portion. Die empfohlene Tagesration an Zucker liegt bei 6 Teelöffeln für Frauen und 9 Teelöffeln für Männer (Quelle: American Heart Association). Trinkt man also nur einen Energy Drink, hat man die empfohlene Tagesration bereits überschritten, was gegebenenfalls zu einer Gewichtszunahme führen kann.

 

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Gibt man bei Google „Todesfälle durch Energy Drinks“ ein, erhält man zahlreiche Berichte über Todesfälle, die mit dem Konsum von Energy Drinks in Zusammenhang stehen.

Die Fit4TheGame Personal Trainer in Hamburg weißen schnell darauf hin, dass Energy Drinks ebenfalls in Zusammenhang mit Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe und Krämpfen gebracht werden.

In den USA ist die Anzahl der Menschen, die nach dem Konsum von Energy Drinks eine Notaufnahme aufsuchen mussten, von knapp 10.000 im Jahr 2007 auf 21.000 im Jahr 2011 gestiegen, also mehr als das Doppelte (Quelle: U.S. Substance Abuse and Mental Health Services Administration-Bericht.)

Die Altergruppe, die die meisten Besuche in der Notaufnahme verzeichnete, lag zwischen 18 und 25 Jahren, gefolgt von den 26- bis 39-jährigen. Mehr als die Hälfte diese Besuche ließ sich auf den Konsum von Energy Drinks zurückführen. Die restlichen 42 % resultierten aus der Kombination aus Energy Drinks und „weiteren Drogen“, heißt es in dem Bericht weiterhin.

 


Fakt ist: Energy Drinks sorgen für einen kurzzeitigen Energie-Kick, danach ist man jedoch meist umso kaputter und die Nebenwirkungen sind fraglich.

Falls man Energy Drinks konsumiert, sollte man dies nur sporadisch tun. Für Kinder sind sie keinesfalls geeignet, auch sollte man die Drinks niemals mit Alkohol mischen. Ein Konsum vor, während oder nach dem Training ist ebenfalls zu vermeiden.


 

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