Die meisten Menschen haben wahrscheinlich eine ziemlich einfache Vorstellung davon, was ein Fitness-Coach macht.
Wir zeigen dir die Übungen, korrigieren deine Technik, beantworten deine Fragen und sagen dir gelegentlich, dass du ruhig ein bisschen mehr Gewicht auf die Stange packen kannst.
Und ja, all das machen wir.
Aber ein großer Teil des wirklich wichtigen Coachings passiert bei Dingen, die du vielleicht gar nicht bemerkst.
Ein richtig guter Coach erinnert sich daran, dass deine Schulter vor drei Monaten Probleme gemacht hat. Er merkt, dass du dich heute ein bisschen anders bewegst. Er weiß, dass du gerade von zwei Wochen Reise zurückgekommen bist – und dass heute wahrscheinlich nicht der richtige Tag ist, um einem neuen persönlichen Rekord hinterherzujagen.
Aber er hört auch zu.
Er merkt, wenn du nebenbei erwähnst, dass du seit ein paar Wochen schlecht schläfst. Wenn es bei der Arbeit gerade völlig verrückt zugeht und dein Training langsam wieder auf der Prioritätenliste nach unten rutscht. Oder wenn du frustriert bist, weil du nicht abnimmst, obwohl du das Gefühl hast, eigentlich alles richtig zu machen.
Manchmal ist die Lösung eben nicht noch eine weitere Übung.
Vielleicht müssen wir uns anschauen, was du isst. Einen Trainingsrhythmus finden, der realistischer zu deinem Leben passt. Über Regeneration sprechen. Oder dir einfach dabei helfen zu erkennen, dass eine schwierige Woche nicht bedeutet, dass plötzlich alle deine Fortschritte weg sind.
Und ein guter Coach merkt auch, wenn du stärker bist, als du selbst glaubst.
Wenn das Gewicht, mit dem du trainierst, inzwischen zu leicht geworden ist. Wenn du bereit für die schwierigere Variante einer Übung bist. Oder wenn du dich schon eine Weile vor etwas drückst, das du eigentlich längst schaffen könntest.
Eine unserer Mitgliederinnen hat gutes Coaching in einem Gespräch vor Kurzem wunderbar beschrieben:
„Ihr kümmert euch um die Person.“
Und ich glaube, genau das ist es.
Gutes Coaching bedeutet nicht einfach, dass jemand neben dir steht, während du trainierst.
Es bedeutet, jemanden zu haben, der weiß, wo du herkommst, versteht, wo du hinwillst, und genau genug hinschaut, um zu erkennen, was du heute brauchst.
Manchmal ist das eine Korrektur. Manchmal Ermutigung. Und ziemlich oft bedeutet es, gefordert zu werden.
Und manchmal ist es jemand, der sagt: „Das reicht für heute“, obwohl du selbst wahrscheinlich einfach weitergemacht und dich irgendwie durchgebissen hättest.
Der Trainingsplan ist natürlich wichtig.
Aber am Ende coachen wir keine Trainingspläne.
Wir coachen Menschen.
Wenn du wissen möchtest, wie wir diesen Coaching-Ansatz bei Fit4TheGame in der Praxis umsetzen, erfährst du hier mehr darüber, wie unser Training funktioniert.
