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Training oder Sport treiben – Synonyme oder komplett unterschiedlich?

 

Fünf Schritte auf dem Weg zum nächsten Level

In meiner Zeit als Personal Trainer in Hamburg einer großen Fitness-Club-Kette sah ich täglich Hunderte von Menschen an Geräten, auf Laufbändern oder Fahrrädern und in dutzenden von Fitness Kursen schwitzen. Viele von ihnen kamen sogar 2-3x pro Woche. Ich stellte mir die Frage, was diese Menschen in ein Fitness Studio treibt, ohne dass sich gesundheitliche und körperliche Veränderungen einstellten.

Ich begann der Sache auf den Grund zu gehen und kam zu folgender Erkenntnis:

 


Es gibt einen Unterschied zwischen „Training“ und „Sport treiben“


 

1. Training hat ein Hauptziel

„Sport treiben“ beinhaltet alles, was dem bloßen Zweck von Bewegung dient. „Training“ beinhaltet spezielle Übungen/Bewegungen, die einem klaren Ziel dienen.

Das soll nicht implizieren, dass Sport treibende Menschen keine Ziele haben. Es bedeutet aber, dass Ihre praktizierte Form von Aktivität durch eine beliebige andere Aktivität ersetzt werden könnte.

 

Als Beispiel ein kurzer Dialog aus Alice im Wunderland zwischen ihr und der Grinsekatze:

A: „Würdest Du mir bitte sagen, welchen Weg ich nehmen soll?“

K: „Das hängt davon ab, wohin Du gehen willst.“

A: „Wohin? Das interessiert mich nicht wirklich – “

K unterbricht A: „Dann spielt es auch keine Rolle, welchen Weg Du nimmst“

A fährt fort: „ – solange ich IRGENDWO ankomme.“

K: „oh, Das klappt ganz sicher, solange Du nur lang genug läufst.“

Übersetzt heißt das: Egal ob Zumba, Body-Combat, Jogging oder was auch immer. Es ist mehr oder weniger egal, was diese Menschen tun, um ins Schwitzen zu kommen. Für „Sport treibende“ ist es nebensächlich, was getan wird. Wichtig ist, DASS etwas getan wird.

Um klar zustellen: Gegen diesen Ansatz ist generell Nichts einzuwenden. Wer jedoch besser in der gewählten Aktivität werden will, die ihm/ihr so viel Spaß macht oder sicht- und spürbare Ergebnisse will, der muss mehr tun, als bloßes „Sport treiben“. Ein konkretes Ziel wird benötigt. „Gesünder -“ oder „stärker werden“ reicht hierfür einfach nicht aus.

Erster Schritt ist das Festlegen eines realistischen Ziels und das Finden eines Trainingsplans oder eines Personal Trainers, der dieses garantiert. Der zweite Schritt ist dem Trainingsplan BIS ZUM ENDE streng zu folgen. Selbst wenn es nicht der beste Trainingsplan der Welt sein sollte, bekommt man am Ende ein Gefühl dafür, in welchen Bereichen man gut oder schlecht ist und wo man besser werden muss.

 

2. Training involviert klare, kleinere Zwischenziele

Von Außen betrachtet, wirken „Training“ und „Sport treiben“ mehr oder weniger gleich. Beim „Training“ jedoch verfolgt jede Einheit ein bestimmtest Zwischenziel auf dem Weg zum Wunschziel. Inhalt, Intensität und Dauer sind von höchster Bedeutung. Sie tun, was zu tun ist und nicht wozu Sie gerade Lust haben.

Machen Sie Woche für Woche das Gleiche, ohne sich über eine Entwicklung Gedanken zu machen? Es macht womöglich Spaß und es stellen sich unter Umständen sogar kleine Erfolge ein, aber es ist kein Training. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie Spinning, Crossfit, Krafttraining oder Jogging ausüben.

Ob das, was Sie machen als Entwicklung zählt? Ganz einfach: stellen Sie sich die Frage, ob Sie während einer Einheit messbare Parameter verfolgen (z.B. via Belastung vs. Zeit, Maximal Kraft oder Wiederholungszahl). Ihre Wahl – oder Sie vertrauen einfach Ihrem Personal Trainer oder Trainingsplan.

3. Training widmet sich Schwachstellen und einem starken Fundament

Unabhängig von der Sportart, haben so ziemlich alle Profisportler einen Coach/Trainer. Das, obschon die Leistung der Sportler meist besser ist, als die ihrer Trainer. Warum greifen sie dennoch auf einen Trainer zurück?

 


  • Der Coach verfügt über Wissen, Erfahrung und ist neutraler Beobachter.

  • Der Coach sorgt dafür, dass der Sportler Dinge tut, die er sonst nicht tun würde.


 

Niemand würde wohl freiwillig Koordinationsleiter-Übungen machen, geschweige denn einen 50kg schweren Schlitten schieben. Dank des Trainers machen Sie solche Übungen, die Sie u.U. lästig, unbequem oder gar fürchterlich finden. Er weiß, dass diese für das Erreichen des Ziels notwendig sind.

Coaches oder auch Personal Trainer erkennen Defizite und wissen wie und wo wir uns evtl. selbst im Weg stehen. Deshalb ist Training in der Regel ungemütlich. Am Ende des Tages liegt der Fokus auf den Schwachstellen bzw. Punkten die es zu verbessern gilt.

Ein Beispiel: Wer beim Bankdrücken verzweifelt versucht mehr Gewicht zu stemmen, sollte wahrscheinlich damit aufhören und sich in erster Linie seinen Schwachpunkten widmen. So könnten z.B. die Latissimi Dorsi oder die Power Entwicklung der Stagnationsgrund sein. Wer munter „weiterdrückt“ wird erfahrungsgemäß eher einen Rück- denn Fortschritt machen.

 

4. Training ist effizient

Wer sein Training rekapituliert und nicht bei jeder Übung begründen kann, warum und wie diese hilfreich ist das gewünschte Ziel zu erreichen, der sollte sie lieber nicht mehr machen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie alles eliminieren müssen, was auf den ersten Blick nicht Ihrem Primären Ziel dient. Lautet Ihr Ziel z.B. Maximalkraft dürfen Sie dennoch Schnelligkeit und Mobilität nicht aus den Augen verlieren. Ein gewisses Maß an Ausgeglichenheit ist unabdingbar.

 

5. Training ist messbar

Gute Aufzeichnungen helfen ein Problem zu identifizieren und es zu lösen.

Ein gutes Training darf nicht an subjektiver Müdigkeit oder anschließendem Muskelkater gemessen werden. Erfolg lässt sich einzig und allein am Fortschritt bezüglich der gewünschten Ziele messen. Das wiederum ist nur möglich, wenn Sie stets Aufzeichnungen machen. Benutzen Sie ein Notizbuch, eine Smartphone-App oder achten Sie darauf, dass Ihr Personal Trainer alles notiert – Hauptsache Sie führen Buch über Ihre Leistungen und können diese jederzeit einsehen.

Personal Training Einheiten bei Fit4TheGame werden z.B. Wochen im Voraus geplant. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit stets auf den Status Quo einzugehen und kleine Veränderung vorzunehmen, um den Output zu optimieren. Eine Einheit kann so durchaus als erfolgreich gewertet werden, wenn nur ein (geplanter) Parameter gesteigert wurde. Das gilt auch, wenn das restliche Training, gemessen an den Daten, durchschnittlich gewesen ist. Der Schlüssel hierfür ist eine konsequente Buchführung.

 


 

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